Teka von Troppau

Frühlingstraum

19 Mrz 2006

Frühling, ich umarme dich – die dunkle Zeit ist nun vorbei.
Freudevoll erwarte ich – März, April und Mai.
Ich breite meine Arme aus – und atme deinen Duft
der Blumen – die du mir jetzt schenkst. Das Glück liegt in der Luft.

Das Glück zu leben und zu sein – zu hören und zu sehn
die Pracht, die du jetzt mitgebracht. Sie ist so traumhaft schön!
Es ist ein Fest von Gott geschenkt. – Wer sonst schuf die Natur?
Vergehn und werden, – klug gelenkt – das kann der Herrgott nur.

Die Renaissance ist nun vollbracht, das Beispiel ist gegeben.
„ Ihr Menschen richtet Euch danach – beginnt bewusst zu leben!“
Im Frühling ist man oft bereit – sich von Zwängen zu befrein.
Es wächst der Wunsch in dieser Zeit – glücklich und froh zu sein –
und frei sein, wie der Vogelschwarm im blauen Himmelsraum.
Dann wird es meist ums Herz so warm – das ist der Frühlingstraum.

Darum, Frühling – sei umarmt und lange festgehalten,
denn du gibst uns d Möglichkeit – Leben neu zu gestalten.

Troppau im Winter

5 Mrz 2006

Auch in meinem alten Troppau gab es lange, kalte Winter.

Frau Holle

5 Mrz 2006

Frau Holle hat wieder mal viele Gäste.
Sie schüttelt die Betten im März gar feste.
Die Schneefedern, die sie zur Erde schickt,
haben uns anfänglich zwar beglückt,
doch jetzt hat man so das Gefühl,
was zu viel ist – ist zuviel.

Zugeschneit ist Haus und Flur.
Der Schneepflug zieht die schmale Spur,
auf der man mühsam gehen kann.
Das muss man schließlich dann und wann.
Irgendetwas muss geschehn.
Man kann den Schnee jetzt nicht mehr sehn.

Ach, Petrus, sperr Frau Holle ein,
dann hört es endlich auf zu schnein.
Schick uns den Frühling jetzt von oben,
wir werden Dich unendlich loben,
Dir alle Frühlingsblumen bringen – und gerne Halleluja singen.

Counter | Umsetzung Netztaucher GbR | Webhosting fairHOST24.de | Powered by WordPress