Teka von Troppau

Fritz Kruspersky II

31 Aug 2006

Mit drei seiner frühen Werke möchte ich die Reihe der Bilder von Fritz Kruspersky weiterführen. Sie stammen aus glücklichen, schaffensfrohen Tagen.

Kruspersky_Selbstbildnis.JPGChristiana_Kruspersky_1940.JPGChristiana_Kruspersky-II.JPG

Fritz Kruspersky

28 Aug 2006

Am 29.10.2006 wird sich der Todestag von Fritz Kruspersky zum 10ten Male jähren. Ich möchte diesen großen Sohn der Stadt Troppau ehren, indem ich einige seiner großartigen Bilder in mehreren Beiträgen wieder ins Gedächtnis rufen werde. Aus der Fülle seiner Werke als akad. Maler und Bühnenbildner möchte ich mit zwei seiner Bühnenbildentwürfe beginnen, die uns erhalten geblieben sind: “Fidelio” für eine Inszenierung in Passau und “Die Zauberflöte“. Immer wieder fanden seine Entwürfe starken Anklang, besonders auch durch die immer wieder überraschend neuen Einfälle des Künstlers.

Kruspersky_Fidelio.JPGKruspersky_Zauberfloete

Das Album

12 Jul 2006

Es war im Jahre 1942, als ich im großen Malersaal des Troppauer Stadttheaters dem akademischen Maler und Bühnenbildner Herrn Professor Fritz Kruspersky gegenüber stand. Ich leitete damals eine Arbeitsgemeinschaft Kunst und Theater und bat ihn um fachmännische Beratung. – Er hörte sich meine Bitte interessiert an und sagte seinen förderlichen Beistand zu. – So kam es, dass wir mit unserer AG - Kunst des Öfteren zuschauen durften wie Bühnenbilder im Modell entstehen und große Kulissen zustande kommen und bemalt werden. Auch gestattete der Herr Professor, dass wir bei Beleuchtungs- und Generalproben ganz heimlich und ganz still und leise in der letzten Parkettreihe des Troppauer Stadttheaters hocken und zusehen durften. Er wurde für uns eine liebenswürdige Ansprechperson. In seinen Vorträgen führte er uns gekonnt, interessant und auch humorvoll an Kunst und Kultur und Theaterwelt heran, dass es eine Freude war, zuzuhören und eine großartige Bereicherung obendrein. Als das jährliche Sportfest fällig war, an dem auch unsere Gymnastikgruppe ihren Beitrag leisten sollte, wurde beschlossen, dass Aufnahmen in freier Natur gemacht werden sollten, um sie dann in Schaukästen der Stadt auszustellen. Sie sollten als Werbung für das sportliche Ereignis gedacht sein. Der Herr Professor erfüllte unserer AG den Wunsch, diese Fotos künstlerisch zu gestalten. Mit Bällen, Reifen und Keulen bewaffnet, fuhren wir mit unseren Rädern an die Mohra, wo inmitten herrlicher Natur schönste Aufnahmen entstanden, eben künstlerisch gekonnt.

Das wurde ein gemütlicher Nachmittag und Abend. Wir schwammen noch in der Mohra, waren in Gespräche vertieft und radelten anschließend vergnügt wieder heim.

Eine Woche später erlebte ich in meinem Büro eine freudige Überraschung. – (weiterlesen …)

Ein Lächeln im Vorübergehn

16 Jun 2006

Meine Damen, meine Herrn,
ich nehme an, sie schmunzeln gern,
wenn Ihnen etwas gefällt,
das bei Bedarf die Welt erhellt.

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Die Macht des Schicksals und die Ohnmacht des Menschen

28 Mai 2006

Eine Familiengeschichte

Wir Zeitzeugen, am Rande eines auslaufenden, langen Daseins, haben viel erlebt und daher auch vieles zu berichten.
Wenn man das 80. Lebensjahr überschritten hat, reicht die Erinnerung an Begebenheiten sogar bis nach dem 1. Weltkrieg zurück.

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Madame in Pastell

6 Mai 2006

Ich betrachte ein Bild aus vergangener Zeit,
eine Dame auf prächtigem Pferde.
Die Romantik verzaubert und ich bin bereit,
zu reiten mit ihr um die Erde.

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Die kleinen Dinge

22 Apr 2006

Du bist gestresst und sehr gefragt – immer auf Reisen und gejagt.
Im nächsten Ort da wartet schon – die nächste, wichtige Person.
Der nächste Auftrag ist perfekt – dein Bankkonto ist gut gedeckt.-
Da denkst du dir mit einem Male – es dreht sich die Berufsspirale,
die muss jetzt nur noch schneller kreisen – um allen andern zu beweisen,
wie clever und wie gut du bist – dass auch der Neid die andern frisst!

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Die alte Garde

5 Apr 2006

Fast jedes Jahr und das einmal, – trifft sich die alte Garde im Saal.
Man sieht sich hier und ist entzückt, die Anreise ist gut geglückt.
Aus des Landes allen Teilen – wollte man zum Treffpunkt eilen.
Gerührt liegt man sich in den Armen und denkt, es ist zum Gotterbarmen,
wie die Zeit an allen nagte – Jüngere und auch Betagte.

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Frühlingstraum

19 Mrz 2006

Frühling, ich umarme dich – die dunkle Zeit ist nun vorbei.
Freudevoll erwarte ich – März, April und Mai.
Ich breite meine Arme aus – und atme deinen Duft
der Blumen – die du mir jetzt schenkst. Das Glück liegt in der Luft.

Das Glück zu leben und zu sein – zu hören und zu sehn
die Pracht, die du jetzt mitgebracht. Sie ist so traumhaft schön!
Es ist ein Fest von Gott geschenkt. – Wer sonst schuf die Natur?
Vergehn und werden, – klug gelenkt – das kann der Herrgott nur.

Die Renaissance ist nun vollbracht, das Beispiel ist gegeben.
„ Ihr Menschen richtet Euch danach – beginnt bewusst zu leben!“
Im Frühling ist man oft bereit – sich von Zwängen zu befrein.
Es wächst der Wunsch in dieser Zeit – glücklich und froh zu sein –
und frei sein, wie der Vogelschwarm im blauen Himmelsraum.
Dann wird es meist ums Herz so warm – das ist der Frühlingstraum.

Darum, Frühling – sei umarmt und lange festgehalten,
denn du gibst uns d Möglichkeit – Leben neu zu gestalten.

Troppau im Winter

5 Mrz 2006

Auch in meinem alten Troppau gab es lange, kalte Winter.

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