Und wenn die Natur es will, ist es morgen totenstill! -
Aus gegebenem Anlass (Japan) empfiehlt es sich, seine Gedanken in der Osterzeit auch in diese Richtung zu lenken.
Die Wertschätzung der Natur mit all ihren Schönheiten zu fördern, sie nicht zu zerstören, damit sich die Menschen noch lange an ihr erfreuen können.
Gerade jetzt im Frühling beschenkt sie uns so reich.
Zur Erinnerung wiederhole ich das folgende Gedicht:
Das Geheimnis der Erde
ist Vergehen und Werde.
Auch der Mensch in dem Falle
ist machtlos ergeben der befristeten Zeit.
Er kommt und geht als ein Teil der Natur.
Oft hinterlässt er eine sinnvolle Spur
für ein neues Werde auf dieser Erde.
Man lerne vom Baum, von Pflanze und Tier,
sie fügen sich drein – und was machen wir??
Wir verändern alles auf künstliche Weise
im Größenwahn, wie nie zuvor.
Es begeben sich Menschen auf Sternenreise,
doch dann schließt die Natur das Tor.
Sie überschwemmt den Größenwahn,
die Erde erbebt vor Unbehagen,
rüttelt uns auf und will uns sagen:
“Bedenke Mensch – Du bist bloß Gast.
Die Erde trägt Dich und wenn sie will,
ist es morgen totenstill.”
Denn das Geheimnis dieser Erde
Ist nun einmal Vergehen und Werde.
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