Von den Satten und den Ratten
Lohnende Gedanken zum aktuellen Zeitgeschehen
Von den Satten und den Ratten
Die einen, die gehen in Damast und Samt,
mit kostbarem, buntem Geschmeide.
Es ist ihnen keine Entbehrung bekannt,
Verschwendung genießen sie elegant
im teuer erstandenen Kleide.
Die anderen, die sind in Fetzen gehüllt,
die schützen sie kaum vor der Kälte,
die Nacht für Nacht ihre Zelte erfüllt.
Man sieht sie gebeugt und ergeben gewillt
zu ertragen das Elend der Welten.
Die einen wissen nicht mehr was sie wollen,
die Tische sind reich dekoriert,
was sie zuerst nehmen sollen.
Man delektiert sich natürlich ungeniert
an den Köstlichkeiten – vollendet versiert!
Die anderen – für sie wäre schon ein Stückchen Brot
die Rettung zu überleben.
Eine Hand voll Reis in ihrer Not,
vielleicht noch ein Unterkunftsangebot
würde Hoffnung und Zukunft geben.
So leben die einen im Wohlstand – die Satten –
oft hausen die andern in Löchern mit Ratten
Die einen haben alles was sie wollen,
die Anderen fragen, wohin sie sollen?
Kein Wunder, wenn man sich die Frage stellt
„Wo bleibt die Gerechtigkeit auf dieser Welt?“
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