Teka von Troppau

Winterzauber

5 Feb 2010

Der Winter zaubert ganz sachte und leise
die schönsten Gemälde auf seine Weise.
Der Wald, die Wiese, auch der See
trägt dicken Pelz aus weißem Schnee.
Die Tiere schleichen stumm und still
durch das bezaubernde Idyll.
Nur Hühner, Enten und die Pferde
schätzen das Grüne auf der Erde.
Sie sitzen in den Ställen fest,
haben jetzt leider Hausarrest.

Des einen Leid, des andern Freud,
jetzt treffen sich die Jägersleut.

Ansprache des Jagdherrn

Jagdschloß Quitzin lädt wieder ein,
bei der Jagd dabei zu sein.
Die Strecke, sie ist gut geraten,
das verspricht ganz leck’re Braten
vom Wildschwein und von andern Tieren
wird man demnächst gekonnt servieren.
So gesehen,
kämpft man gelassen
durch Schneewehen,
man kanns kaum fassen,
sind meterhoch schon aufgetürmt,
während es immer noch schneit und stürmt.
Ach, Winter, wir haben dich genossen,
hast genug Pulverschnee verschossen!
Du warst sehr kalt, aber auch schön.
Nun reicht es aber – du kannst geh’n.
Den dicken Pelz aus weißem Schnee
nimm bitte mit. Öffne den See!

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