Teka von Troppau

Ich liebe

8 Jul 2006

Menschen, Tiere, Blumen, Bäume Ich liebe
und lehne gerne dann und wann,
wenn ich möchte, dass ich träume – an einem alt-zerfurchten Stamm.
Unter dem weiten Blätterdach – denk´ ich über vieles nach,
fühl´ mich sicher und geborgen – mit größeren und kleinen Sorgen.
Die Wurzeln dieses alten Baumes,
auf denen meine Füße stehn,
mein´ ich zu spüren und ich glaub´ es,
dass Kräfte in mich übergehn.
Ebenso die alte Rinde,
die mit den Händen ich berühr´,
vermittelt mir – wie ich empfinde – ein recht ähnliches Gespür.
Im Schutze dieser alten Buche – auch ihr war´n Kriege nicht erspart, – fühl´ ich mich wohl auf meiner Suche – nach Erkenntnissen und Rat.

Sie breitet weite Arme aus und ist bereit, mir Mut zu geben
und flüstert “komm hierher nach Haus – ich helfe dir dein Leben leben
mit Zuversicht für schwere Tage. – Du musst nur zuhör´n, was ich sage!” –

Ein leichter Wind ist in den Zweigen, die Blätter tanzen hin und her.
Das Herz tanzt mit den Sonnenreigen – die Seele ist nicht mehr so schwer! –

Zeichen und Wunder gibt’s noch immer – waren immer da – werden immer sein.
Wie majestätisch doch Natur ist!
Wie ist der Mensch dagegen klein!

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