Frau Holle
Frau Holle hat wieder mal viele Gäste.
Sie schüttelt die Betten im März gar feste.
Die Schneefedern, die sie zur Erde schickt,
haben uns anfänglich zwar beglückt,
doch jetzt hat man so das Gefühl,
was zu viel ist – ist zuviel.
Zugeschneit ist Haus und Flur.
Der Schneepflug zieht die schmale Spur,
auf der man mühsam gehen kann.
Das muss man schließlich dann und wann.
Irgendetwas muss geschehn.
Man kann den Schnee jetzt nicht mehr sehn.
Ach, Petrus, sperr Frau Holle ein,
dann hört es endlich auf zu schnein.
Schick uns den Frühling jetzt von oben,
wir werden Dich unendlich loben,
Dir alle Frühlingsblumen bringen – und gerne Halleluja singen.
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Vielen Dank für diese Webseite. Hat mir wirklich Spass gemacht hier rumzustöbern. Ich unterrichte Deutsch als Fremdsprache und bin gerade dran den nächsten Kurs vorzubereiten. Perfekt, Märchen: da würde ich gerne ihre “Frau Holle” benutzen. Schnee haben wir hier in Québec ja in Hülle und Fülle. Letzten Winter waren es sagenhafte 5 Meter, nicht in der Breite, sondern in der Höhe. Darf ich Sie um bitten mir dafür das Autorenrecht zu geben? Das Gedicht wird als Lesetext von unseren Studenten benutzt werden.
Ich wünsche Ihnen noch einen wunderschönen Tag.
Kommentar on Freitag, 25.07.2008 @ 4:35 am