Und auf einmal ist es Herbst
Es haben doch erst die Veilchen geblüht.
Des Frühlings betörender Duft durchströmte die Brust,
man atmete tief und hört wie der Kuckuck ruft. –
Die Blüten wurden von Bienen umschwärmt,
behutsam bestäubt und umgarnt.
Das Haus haben Kinderstimmen erfüllt –
wir haben sie herzlich umarmt.
Wir entließen sie ungern in diese Welt
voller Trugbilder, – voller Gefahren.
Doch der Sommer kam, man hat festgestellt
wie schnell sie Erwachsene waren.
Die Zeiten vergingen in Windeseile
und nach einer gewissen Weile
hielten die Enkelkinder wir im Arm
mit großer Freude, fest und warm.
Hochsommer – diese schönste Zeit!
Das Obst wird reif am Baum.
Und wieder rast die Zeit vorbei –
so schnell – du merkst es kaum –
„ und auf einmal ist es Herbst …..“
Komm, reich´ mir hilfreich deine Hand,
denn der Winter zieht ins Land. –
Sind wir gemeinsam und verbunden,
wird Kälte nicht so kalt empfunden.
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