Frohe Weihnachten
Frohe Weihnachten mit unvergesslichen Erinnerungen an den beliebten Eislaufplatz in Troppau.
Jeden Sonntag und Donnerstag gab es “Eismusik” in dem schönen Rundbogenbau, gespielt von der Militärkapelle der Stadt.
Frohe Weihnachten mit unvergesslichen Erinnerungen an den beliebten Eislaufplatz in Troppau.
Jeden Sonntag und Donnerstag gab es “Eismusik” in dem schönen Rundbogenbau, gespielt von der Militärkapelle der Stadt.
Es wird ein alter Baum verpflanzt,
er stand bisher im Wald verschanzt
mit vielen anderen seiner Art.
Doch viele wurden schon gefällt,
einer zum anderen sich gesellt
bis er alleine ward. –
Sieht man ganz klar,
dass nichts so ist, wie‘s einmal war.
Man sieht jetzt, was dahinter steckt.
Vorher war es gut versteckt
in liebevoller Höflichkeit,
Hilfsbereitschaft jederzeit,
sogar manchmal aufgedrängt.
Nichts Böses man sich dabei denkt.
Jedoch jetzt kommt, was keiner ahnt,
hinterm Rücken wird geplant
zum Vorteil nur für sich persönlich
zur Auflösung ganz ungewöhnlich.
Plötzlich ist dann alles weg –
man war Mittel nur zum Zweck. –
Die Maske, sie ist nun gefallen
und man stellt ernüchternd fest,
dass man am besten solche Leute
in weitester Entfernung lässt!
Herbst ist es,
wenn die Blätter fallen,![]()
wenn die weißen Nebel wallen,
wenn die Herbstzeitlosen blühen,
wenn Kraniche am Himmel ziehen,
wenn sich Stoppelfelder zeigen,
wenn Drachen in die Lüfte steigen,
wenn Wälder bunte Kleider tragen,
wenn Eichkatzen an Nüssen nagen.![]()
Dann ist es Zeit, sein Pferd zu satteln,
das Jagdhorn ruft jetzt auf zur Jagd.
Unruhig wartet schon die Meute,
Hubertusjagd ist angesagt. –
Nun geht es quer durch Wald und Felder
Über Gräben, Stock und Stein.![]()
Im Sattel diesen Herbst genießen,
wer möchte da kein Reiter sein?
Wirf mutig nur Dein Herz voraus,
spring ihm dann nach und Du wirst sehn,
ein Glücksgefühl breitet sich aus…
Natur, wie bist du wunderschön!
Die alte, elegante Kunst der Wortwahl und Begegnung
in höchsten Kreisen voller Gunst – Verbindung und Bestrebung
stets für sein Land präsent zu sein – es würdig zu vertreten,
galant und vornehm, obendrein wird Exzellenz gebeten.
Jahrelang wird man belehrt, in manches Land beordert,
sprachlicher Feinsinn ist begehrt – Klugheit und Takt gefordert,
denn unverhofft entsteht dann schon, wenn man es nicht erwartet,
die kritische Situation – wie immer auch geartet.
Da geht es oft um einen Satz – ihn recht zu formulieren
zur rechten Zeit, am rechten Platz ihn dann zu präsentieren.
Durch kluge Manipulation, kann viel vermieden werden,
oder ermöglicht – oft schon bewiesen hier auf Erden.
Sommer, Sonne – weißt du schon? Ich mache Urlaub am Balkon!
Ich kann dich leider nicht besuchen – gänzlich zwecklos, was zu buchen,
denn das Reisen, wie auch immer – wohin, woher, es geht halt nimmer.
Mit Flugzeug, Auto oder Bahn – vorüber ist der Reisewahn.
Obwohl noch einige verreisen – Verpflegung, Land und Leute preisen,
gönn’ ich es ihnen unverhohlen – sie sollen reisen – Gott befohlen.
Doch mir wird unterwegs jetzt klar, dass nichts mehr ist, wie einst es war.
Die Kraft lässt nach, es sei gesagt – man muss gestehn, man ist betagt!
Im lauten, stürmischen Gedränge – ist man verloren in der Menge.
Trotz liebevoller Mitbegleiter – kommt man nur recht mühsam weiter.
Die Strapaz’ kann ich mir sparen – ich bleib’ zu Haus, ich muss nicht fahren.
Niemanden muss ich benennen – muss nicht den halben Globus kennen.
Mein Leben hatte viel Stationen – daran erinnern, kann sich lohnen.
Im kleinen Kreis von Gleichgesinnten – kann man auch Erholung finden.
Ich kann es nur empfehln, das macht sich – wir sind fast alle um die “achtzig“.
Sind welterfahren und gewitzt – eben aus gutem Holz geschnitzt,
sitzen gemeinsam am Balkon – wie Du jetzt weißt – ich sagt’ es schon.
Manchmal auch in des Freundes Garten.
Wenn Du willst, komm her – wir warten.
Lohnende Gedanken zum aktuellen Zeitgeschehen
Von den Satten und den Ratten
Die einen, die gehen in Damast und Samt,
mit kostbarem, buntem Geschmeide.
Es ist ihnen keine Entbehrung bekannt,
Verschwendung genießen sie elegant
im teuer erstandenen Kleide.
Die anderen, die sind in Fetzen gehüllt,
(weiterlesen …)Mein Neffe Daneel, Sohn einer Troppauerin, lebt in Amerika und hat seine Liebe zur Fotographie entdeckt. Unlängst schickte er mir einige Bilder aus Puerto Rico:
Mit diesen wunderbaren Drucken meines alten Freundes Fritz Kruspersky wünsche ich all meinen Freunden und Lesern ein frohes und gesegnetes Osterfest!
Heute möchte ich einige wunderschöne Bilder, die ich in einem alten Kalender gefunden habe, vorstellen. Sie zeigen Troppau im Jahre 1937. Sie alle wurden von Helmut Krommer gemalt, einem Journalisten, Maler und Graphiker aus Troppau. Er wurde am 17.9.1891 in Troppau geboren, ging 1951 in die USA und verstarb am 6.6.1975 in Boston.
Gilschwitzer Berg und das Palais Blücher
Theater und Schmettahaus – Postgasse – Oberring mit Probsteipfarrkirche
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