Teka von Troppau

Madame in Pastell

6 Mai 2006

Ich betrachte ein Bild aus vergangener Zeit,
eine Dame auf prächtigem Pferde.
Die Romantik verzaubert und ich bin bereit,
zu reiten mit ihr um die Erde.

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Die kleinen Dinge

22 Apr 2006

Du bist gestresst und sehr gefragt – immer auf Reisen und gejagt.
Im nächsten Ort da wartet schon – die nächste, wichtige Person.
Der nächste Auftrag ist perfekt – dein Bankkonto ist gut gedeckt.-
Da denkst du dir mit einem Male – es dreht sich die Berufsspirale,
die muss jetzt nur noch schneller kreisen – um allen andern zu beweisen,
wie clever und wie gut du bist – dass auch der Neid die andern frisst!

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Die alte Garde

5 Apr 2006

Fast jedes Jahr und das einmal, – trifft sich die alte Garde im Saal.
Man sieht sich hier und ist entzückt, die Anreise ist gut geglückt.
Aus des Landes allen Teilen – wollte man zum Treffpunkt eilen.
Gerührt liegt man sich in den Armen und denkt, es ist zum Gotterbarmen,
wie die Zeit an allen nagte – Jüngere und auch Betagte.

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Frühlingstraum

19 Mrz 2006

Frühling, ich umarme dich – die dunkle Zeit ist nun vorbei.
Freudevoll erwarte ich – März, April und Mai.
Ich breite meine Arme aus – und atme deinen Duft
der Blumen – die du mir jetzt schenkst. Das Glück liegt in der Luft.

Das Glück zu leben und zu sein – zu hören und zu sehn
die Pracht, die du jetzt mitgebracht. Sie ist so traumhaft schön!
Es ist ein Fest von Gott geschenkt. – Wer sonst schuf die Natur?
Vergehn und werden, – klug gelenkt – das kann der Herrgott nur.

Die Renaissance ist nun vollbracht, das Beispiel ist gegeben.
„ Ihr Menschen richtet Euch danach – beginnt bewusst zu leben!“
Im Frühling ist man oft bereit – sich von Zwängen zu befrein.
Es wächst der Wunsch in dieser Zeit – glücklich und froh zu sein –
und frei sein, wie der Vogelschwarm im blauen Himmelsraum.
Dann wird es meist ums Herz so warm – das ist der Frühlingstraum.

Darum, Frühling – sei umarmt und lange festgehalten,
denn du gibst uns d Möglichkeit – Leben neu zu gestalten.

Troppau im Winter

5 Mrz 2006

Auch in meinem alten Troppau gab es lange, kalte Winter.

Frau Holle

5 Mrz 2006

Frau Holle hat wieder mal viele Gäste.
Sie schüttelt die Betten im März gar feste.
Die Schneefedern, die sie zur Erde schickt,
haben uns anfänglich zwar beglückt,
doch jetzt hat man so das Gefühl,
was zu viel ist – ist zuviel.

Zugeschneit ist Haus und Flur.
Der Schneepflug zieht die schmale Spur,
auf der man mühsam gehen kann.
Das muss man schließlich dann und wann.
Irgendetwas muss geschehn.
Man kann den Schnee jetzt nicht mehr sehn.

Ach, Petrus, sperr Frau Holle ein,
dann hört es endlich auf zu schnein.
Schick uns den Frühling jetzt von oben,
wir werden Dich unendlich loben,
Dir alle Frühlingsblumen bringen – und gerne Halleluja singen.

Geboren in Troppau

18 Feb 2006

Eine kleine gesellschaftskritische Betrachtung im Wandel der Zeit.


Ach, Sie fragen wo diese Stadt denn liegt?

Die Meisten fragen das – die Wenigsten wissen es. –

Wie auch sollen die jüngeren Generationen wissen, wo man Troppau finden kann, wenn man es ihnen nicht sagt, wenn man ihnen nicht erzählt, was für eine schöne Stadt, was für ein Kleinod dieses Troppau einst war. –

Geschichtlich, kulturell und menschlich zutiefst österreich–ungarisch. Durch die

k. u. k. Monarchie geprägt – als „Klein Wien“ zu bezeichnen.

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Valentinstag

14 Feb 2006

Osterhase, Ostereier – alles für die Osterfeier
wird angeboten, wenn’s noch schneit,
dabei ist’s längst noch nicht so weit. – Ostereier, Osterhase, dabei läuft vielen noch die Nase,
weil Wintergrippe noch kursiert
und draußen alles noch gefriert! – Kaum ist entsorgt der Weihnachtsbaum
beginnt auch schon der Ostertraum!
Valentin, der Herzensbrecher, kommt mit dem ersten Märzenbecher,
mit Primeln und Vergissmeinicht und strahlendem Gesicht.
Mit den ersten Frühlingsgrüßen steht er da
mit kalten Füßen als Vorbote, wie jedes Jahr,
dass man denkt, der Lenz ist da! – Jedermann sei gut beraten,
der sich sagt, – ich werde warten,
denn man kann machen, was man will,
Ostern ist erst im April.

Vier neue kleine Kunstwerke

27 Jan 2006

Heute stelle ich Ihnen vier weitere Bilder meiner Künstlerfreundin Liselotte Latka vor:

Hier können Sie die beiden nächsten Bilder betrachten.

Meine Gäste

22 Jan 2006

Draußen ist es bitter kalt,
ich geh’ nicht raus – ich werde alt.
Am Fenster sitze ich wie immer
in dem gemütlich warmen Zimmer,
beobachte ganz lange schon – die Vogelwelt auf dem Balkon. – (weiterlesen …)

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